NH_Fundstueckdruck

▪ Fundstückdruck ▪

von Amely Cai

— Fotos —

— Druckvorgang —

  • Objekte sammeln
    FundstueckDruck_IMG_8937
    FundstueckDruck_IMG_8935
  • in Ton oder Modelliermasse drücken, einformen
    Fundstueckdruck_12
    Fundstueckdruck_14
    Fundstueckdruck_15
  • Material auf Druckträger plan drucken
    Fundstueckdruck_16
    Fundstueckdruck_17

— Steckbrief —

Drucktechnik: Abform- und Abdrucktechnik, Monotypie
Name d. Werkzeugkoffers: Fundstückdruck-Koffer
Bildthema/Motiv/Ergebnis: Knopfsammlung, Fundstückarchiv
Gut anzuwenden als: Umgang mit persönlichen Gegenständen
Gut anzuwenden mit: Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Gruppen, etc.
Lernchancen/Zugewinn: Abformen von Objekten und Übersetzung ins Zweidimensionale
Gruppengröße: Variabel
Vorsicht bei: Die Farbe sollte nicht zu viel Wasser enthalten, damit der Druckstock nicht klebrig wird.

Auch der Ton darf als Ausgangsmaterial nicht zu feucht sein.

Zu bedenken ist: Besonders poröse Objekte, z.B. gesammelte und gepresste Blätter, werden im Druckprozess zerstört, weil sie beim Einkneten in den Druckstock zerbröseln.

Für flache Gegenstände einer Sammlung eignet sich unter Umständen ein einfacher Materialdruck besser.

Der Druckvorgang muss für jeden Druck neu wiederholt werden. Es handelt sich um eine Technik im Bereich der Monotypie. Mit viel Farbe sind teils mehrere Abdrucke möglich.

Benötigte Materialien: Fundstück, Pinsel, Farbe (Linoldruckfarbe o.ä.), Modelliermasse oder Ton, Messer, Papier, evtl. ein Stück Plastik oder Glas für die Farbe
Material des Druckstocks: Modelliermasse oder Ton
Verwendung des Koffers: Das Objekt, das abgedruckt werden soll, wird in den weichen Ton gedrückt oder ganz „eingepackt“.

Zum Drucken wird der entstandene Druckstock auf dem Druckträger plan gedrückt.

Farbe: Linoldruckfarbe, Gouachefarbe
Druckträger: Papier, Stoff, etc.
Druckpresse: Gedruckt wird mit dem Druck und Feingefühl der Hände und Finger
Materialchancen: Das flexible Material des Druckstocks ermöglicht das Abformen drei-dimensionaler Objekte und das Abdrucken einer gleichzeitigen Ansicht aller Seiten.
Erweiterbarkeit: Die Abformtechnik ist geeignet für Recherchearbeit im Bereich der Formensuche und anwendbar in Verbindung mit künstlerischer Forschung und Spurensuche.
Veränderbarkeit: Der entstandene Druckstock trocknet nach dem Druckvorgang und wird zu einem Objekt, das für sich steht. Durch das Abformen eines Objekt entsteht eine Negativform, die als solche auch als Form für Abgüsse genutzt werden kann.

Mit der etwas angetrockneten und bemalten Modelliermasse lassen sich auch gut z.B. Tatzenabdrücke imitieren und Tierspurenbilder realisieren.

Die als Abdruck in der Masse entstandenen Formen können in feuchtem Zustand auf verschiedene Arten (z.B. als Ablauf) abgedrückt werden.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s