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▪ Cyanotypie ▪

von Nora Endrich

— Fotos —

— Druckvorgang —

  • Raum abdunkeln, Rolladen runter und eine kleine Lichtquelle reichen – wichtig ist nur, dass kein Tageslicht in den Raum fällt, da die Farbe sofort mit UV-Licht reagiert
  • Eine Unterlage bereit legen, das zu bearbeitende Material (hier: Stoff) ausbreiten
  • Jetzt kannst du die Farbe entweder direkt auf den Stoff auftragen, oder Gegenstände auf das Material legen und den Stoff davor mit Farbe benetzen, oder das Negativ auflegen usw.
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  • Wenn alles an der richtigen Stelle sitzt, Deckel drauf (bzw. in die große Mappe legen) und raus an die Sonne (oder ins Solarium)
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  • Je nach Bewölkungsgrad dauert die Entwicklungszeit unterschiedlich lang,
    zwischen 12 und 20 Minuten sollten aber reichen – am besten ausprobieren
  • Jetzt schnell wieder zudecken und den Stoff mit warmem Wasser abwaschen – also die überflüssige Farbe, falls vorhanden.
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  • Trocknen und fertig!
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  • Jetzt Resume ziehen und festhalten, wie lange man belichtet hat etc. und beim nächsten Druckversuch verbessern.

— Steckbrief —

Name d. Werkzeugkoffers: Blaudruck
Bildthema/Motiv/Ergebnis: von Schablonendruck über Pinselstriche zu Fotografie
Gut anzuwenden für: Bedrucken von Stoffen und Drucken von Fotos
Lernchancen/Zugewinn: fotografisches (analoges) Verständnis entwickeln
Gruppengröße: beliebig groß
Vorsicht bei: Kleinkindern bzw. Kindern, Farbe ist nicht ungiftig und sollte nur unter Aufsicht angewendet werden
Zu bedenken ist: die zu verwendende Farbe ist recht teuer – man kann allerdings seine eigene Farbe herstellen (kostet allerdings viel Zeit und der Umgang mit dem Chemikalien ist nicht ganz ungefährlich)
Farbe: LUMI Inkodye (gibt’s z.B. hier)
Papier/Druckstoff: verschiedenes Papier (je dicker, desto besser, wie Büttenpapier), Stoff (z.B. Jutebeutel, T-Shirts, Stoffbahnen), Leder, …
Weitere Materialien:
  • Pinsel
  • Schwämmchen
  • große schwarze Mappe
    (zum Licht abschirmen, oder aber 2 große Pappen)
  • Schablonen
  • einen abgedunkelten Raum
  • Solarium
  • …oder einfach einen sonnigen Tag
  • Fotonegative (schwarz/weiß mit hohem Kontrast) auf Folie
  • Notizblock zum Mitschreiben der Ergebnisse
Material-/Erfolgschancen: probieren, probieren, probieren – mit der Zeit weiß man, wie viel Farbe und Belichtungszeit man für welche Motive braucht!
Erweiterbarkeit: Druckfarbe selber herstellen (Anleitungen dafür gibt es zum Beispiel hier)
Veränderbarkeit: mit lichtempfindlichem Papier arbeiten – Fotogramme
Literatur:

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