Über das Projekt

▪ Hintergrund ▪

Du liebst die Drucktechniken? Du hast keine Druckwerkstatt zur Verfügung? Dir fehlt die Presse? Du bist auf reisen und kannst Werkzeug und Material nur manuell transportieren?

Die Lösung: Der Druckkoffer!

Unsere Druckkoffer sind verschließbare Behälter für den Transport und die Verwendung von druckgrafischen Gegenständen. Darin enthalten sind Werkzeuge, Materialien, Werkstoffe, Druckträger , manchmal auch eine Druckpresse, alles in einem portablen Experimentierkasten, gleich einer vielfältigen Print-Reisekiste.

„Druckkoffer“ ist das Ergebnis eines Projekts, das im Rahmen eines Seminars an der Akademie der Bildenden Künste München im Wintersemester 2016/17 entstand. Elf Studentinnen und Studenten erprobten experimentelle druckgrafische Ansätze und Möglichkeiten der methodisch-didaktischen Vermittelbarkeit ihrer Vorhaben. Sie erforschten, wie eigene künstlerische Versuche und persönliche Herangehensweisen, verbunden mit Anforderungen der jeweiligen Techniken, umsetzbar sind.
Im Mittelpunkt standen ein eigenes drucktechnisches Forschungsprojekt und eine Applikation für den späteren Unterricht an Schulen, im Sinne eines DIY Baukasten-Systems, eines praktischen Methodenköfferchens oder druckgrafischen Werkzeugkastens.

Druckgrafik als kreativ-künstlerisches Experiment und deren individuelle praktische Umsetzung in Gruppen- und Unterrichtssituationen ist Inhalt jeder Kunstpädagogik. Das Knowhow dazu liefert ein Methoden-Koffer, in dem Lehrende und Lernende an konkreten Beispielen Erfahrungen mit Methode, Material und Werkzeug unterschiedlichster Print-Verfahren aufzeigen.

Vor die Problematik gestellt, an den beruflichen Einsatzorten oft keine Arbeitsräume zum Drucken mit den Klassen vorzufinden, zeitlich stark eingeschränkt oder technisch nicht genug ausgestattet zu sein, erarbeiteten die Studenten Varianten der klassischen Druckgrafik, die sich mit geringem Aufwand umsetzen lassen sowie tragbar, vielseitig anwendbar und erweiterbar sind.

Die Frage nach Materialien, Werkzeug und Techniken, die funktionale Aspekte leichter und effizienter umsetzen lassen, führte dazu, Druckgrafik als methodische Improvisation im Sinne eines prozesshaften Versuchs zu verstehen.
Die daraus entstandenen „PrintHacks“ verbinden Ansätze aus den verschiedenen klassischen grafischen Disziplinen und entwickeln diese weiter. Die Studienwerkstätten für druckgrafische Techniken an der Akademie der Bildenden Künste standen hierbei unterstützend zur Seite.

Besonderen Dank an Gesa Puell (Leitung Studienwerkstatt Lithografie, AdbK München), Thomas Sebening (Leitung Studienwerkstatt Radierung, AdbK München) und Dr. Martin Schmidl (Studienwerkstatt Typografie, AdbK München), Radu Sabbatta & Jeanette Scheidle (Freie Kunstakademie Augsburg) und Dr. Andreas Strobl (Grafische Sammlung München) für ihre Unterstützung.

▪ PRINT! ▪

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